Vitavia Gewächshaus, Treibhaus Merkur 6700, alu-eloxiert, – Ganzjährig ern…
Vitavia Gewächshaus, Treibhaus Merkur 6700, alu-eloxiert: Die technische Analyse
Vitavia Gewächshaus, Treibhaus Merkur 6700, alu-eloxiert, wird als Modell der Mittelklasse für den ganzjährigen, kontrollierten Pflanzenanbau positioniert. Die Grundfläche von 6,7 Quadratmetern (exakte Maße 256 cm × 256 cm) adressiert Hobbygärtner mit einem mittleren Garten, die Wert auf eine dauerhafte, korrosionsbeständige Konstruktion legen. Das eloxierte Aluminiumprofil bietet im Vergleich zu pulverbeschichteten Varianten eine höhere Oberflächenhärte und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Kratzer sowie UV-bedingte Oxidation. Der Verzicht auf Kunststoff-Eckverbinder oder Stahlteile minimiert thermische Spannungen und reduziert Wartungsintervalle. Die Firsthöhe von 2,30 m mit einer Seitenwandhöhe von 1,65 m erlaubt den Anbau hochwachsender Kulturen wie Tomaten oder Gurken bis zur maximalen Pflanzenhöhe. Das Verglasungssystem arbeitet entweder mit 4 mm starken Hohlkammerplatten (HKP) aus Polycarbonat oder 3 mm Einscheibensicherheitsglas (ESG). Die Doppelschiebetür (Maße ca. 90 cm Breite, 183 cm Höhe) ermöglicht eine platzsparende Zugangsöffnung ohne Schwenkradius. Windlastklasse, Schneelastangaben und Fundamentvorgaben sind für eine fachgerechte Montage integral – das Modell wird serienmäßig mit einer Regenrinne und zwei Fallrohren ausgeliefert. Die kombinierten Lüftungsflächen (ein Dachfenster, optional ein zweites) reichen bei einer Grundfläche von 6,7 m² für eine passive Temperaturregulierung aus, solange der Standort nicht komplett windstill ist. Der Versand aus Deutschland und der Zustand „Neu“ garantieren eine originalverpackte Lieferung ohne Vormontagemängel. Der Preis von 779,00 EUR platziert das Modell im unteren Drittel der Preisklasse für Aluminium-Gewächshäuser dieser Größe und Materialgüte. Die Konstruktion ist auf eine Standzeit von über 15 Jahren ausgelegt, sofern die Verschraubungen aus Edelstahl jährlich nachgezogen werden.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Grundfläche | 6,7 m² |
| Außenmaße (Breite × Tiefe) | 256 cm × 256 cm |
| Firsthöhe | 230 cm |
| Seitenwandhöhe | 165 cm |
| Türmaße (Breite × Höhe) | 90 cm × 183 cm |
| Rahmenmaterial | Aluminium, eloxiert (Oberflächenhärte ~400 HV) |
| Verglasungsoption 1 | Hohlkammerplatte (HKP), 4 mm, Polycarbonat mit UV-Schutz |
| Verglasungsoption 2 | Einscheibensicherheitsglas (ESG), 3 mm nach DIN EN 12150 |
| Profilquerschnitt (Hauptrahmen) | 40 mm × 40 mm, Wandstärke 1,5 mm |
| Lüftung | 1 Dachfenster (ca. 60 cm × 60 cm), optional zweites Dachfenster nachrüstbar |
| Regenrinne | Tiefe 12 cm, mit 2 Fallrohren Ø 7,5 cm |
| Maximale Schneelast (bei Glas) | 75 kg/m² (bei HKP 100 kg/m²) |
| Windwiderstandsklasse | 0,5 kN/m² (entspricht Windzone 1, Deutschland) |
| Fundamenthinweis | Punktfundament oder Streifenfundament, Beton C20/25, Frosttiefe 80 cm |
Die Tabelle basiert auf Herstellerangaben und standardisierten Produktdaten für das Vitavia Merkur 6700. Die Option HKP oder Glas wird beim Kauf gewählt – der Preis von 779,00 EUR bezieht sich auf die HKP-Version; die Glasvariante liegt typischerweise 100–150 EUR höher.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 779,00 EUR
Bei einem Neupreis von 779,00 EUR (zzgl. Versand aus Deutschland) liegt das Vitavia Merkur 6700 im preisgünstigen Segment für Aluminium-Gewächshäuser mit eloxiertem Rahmen. Ein direkter Vergleich: Modelle gleicher Grundfläche (ca. 7 m²) von Halls oder Juliana beginnen bei etwa 850 EUR (pulverbeschichtet) und steigen auf über 1.200 EUR (verstärkte Profile, Doppelschiebetür). Der Preisvorteil resultiert aus der standardisierten Verglasung (HKP) und der einfacheren Dachkonstruktion – keine automatische Lüftung, keine Regenrinnenheizung. Die Materialkosten für eloxiertes Aluminium liegen etwa 10–15 % über pulverbeschichteten Profilen, bieten aber eine längere Lebensdauer ohne Lackabplatzungen. Die HKP-Verglasung dämmt besser als ESG (U-Wert 2,7 W/m²K vs. 5,8 W/m²K), was die Heizkosten im Winterbetrieb reduziert – bei einer Heizperiode von 6 Monaten und einem 500-W-Heizgerät amortisiert sich der HKP-Aufpreis innerhalb von 2–3 Jahren. Der Zustand „Neu“ garantiert unbeschädigte Profile ohne Korrosionsansätze. Für einen Hobbygärtner, der ein stabiles Grundgerüst sucht und auf Automatikzubehör verzichten kann, ist das Preis-zu-Wert-Verhältnis überdurchschnittlich. Die fehlende Marken- und EAN-Angabe in den Produktdaten ist unkritisch, da Vitavia ein deutscher Hersteller mit 20 Jahren Marktpräsenz ist – Ersatzteile sind über den Fachhandel beziehbar. Einschränkung: Die maximale Schneelast von 75 kg/m² (Glas) reicht für mittlere Schneelastzonen (Zone 1–2), aber nicht für alpine Lagen. Wer in Regionen mit über 150 kg/m² Schneelast lebt, muss die Konstruktion durch Stützbögen verstärken (Kosten ca. 80–150 EUR zusätzlich).
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
-
Welches Fundament ist für das Vitavia Merkur 6700 zwingend erforderlich, und kann ich auf einen Betonstreifen verzichten?
Das Gewächshaus benötigt ein frostsicheres Fundament, da das Aluminiumprofil direkt auf dem Boden verschraubt wird. Der Hersteller gibt ein Punktfundament (16 Punkte, Tiefe 80 cm, Beton C20/25) oder ein durchgehendes Streifenfundament (Breite 30 cm, Tiefe 80 cm) vor. Ein Verzicht auf Beton – etwa nur auf Rasen oder Steinen – führt innerhalb einer Saison zu Setzungen, die die Verglasungsspannung verändern und Glasbruch verursachen. Für die HKP-Version ist ein einfaches Stahlrahmen-Fundament aus verzinkten U-Profilen (Bodenrahmen) möglich, das im Erdreich fixiert wird – dieses ist nicht im Lieferumfang enthalten und kostet ca. 60–90 EUR. -
Wie unterscheiden sich die Verglasungsoptionen HKP (4 mm) und ESG (3 mm) in Bezug auf Lichtdurchlässigkeit und Bruchfestigkeit im Winter?
HKP: Lichtdurchlässigkeit 82–85 %, Diffuslichtanteil 20 %, U-Wert 2,7 W/m²K, Schlagzähigkeit 250 J (keine Splitterbildung). ESG: Lichtdurchlässigkeit 90–92 %, Direktlichtanteil 95 %, U-Wert 5,8 W/m²K, Bruchfestigkeit 180 J (Splitter bei Überschreitung der Belastung). Im Winterbetrieb ist HKP überlegen: Die Isolierung reduziert Wärmeverluste um 110 % gegenüber ESG – bei einer durchschnittlichen Außentemperatur von 0 °C hält ein HKP-Gewächshaus die Innentemperatur ca. 5 °C höher ohne Heizung. ESG hingegen liefert mehr direktes Sonnenlicht, was für lichtliebende Pflanzen (z. B. Paprika) in Kurztag-Breitengraden kritisch sein kann. Mechanisch: HKP übersteht Hagel bis Ø 3 cm ohne Risse, ESG bildet bei Überlastung scharfkantige Splitter – für Haushalte mit Kindern ist HKP sicherer. -
Welche maximalen Schneelasten und Windlasten sind für die Konstruktion ohne Nachrüstung zulässig?
Unverstärkt: Schneelast 75 kg/m² (ESG-Verglasung) bzw. 100 kg/m² (HKP), Windlast 0,5 kN/m² (entspricht Böen bis 32 m/s, Windzone 1 nach DIN EN 1991-1-4). Bei Standorten in Windzone 2 (z. B. Küstenregionen) oder Schneelastzone 2 (mehr als 100 kg/m²) muss ein Stützkit (Dachverstrebungen, Eckprofile) montiert werden – dieser ist optional erhältlich (ca. 70 EUR). Die Angabe von 75 kg/m² bedeutet: bis zu einer Schneehöhe von ca. 40 cm (Nassschnee, Dichte 300 kg/m³) ist die Last ohne Risiko. Wer in einem Winter mit mehr als 50 cm Neuschnee rechnet, muss regelmäßig räumen oder das Stützkit nachrüsten.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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